Das Rüstzeitenheim "Haus der Begegnung"

Der Kirchenkreis Bernau sucht unter der Leitung von Superintendent Stolte in den 70er Jahren eine Möglichkeit ein Rüstzeitenheim einzurichten.
Es wird ein Konto im Kirchenkreis eingerichtet, auf dem Geld zur Realisierung des Projektes gesammelt werden kann.
Am 27.10.1978 schreibt W. Schröer einen Brief an Sup. Stolte, worin Schröer sein Interesse an einer Anstellung im Kkr. Bernau und der Betreibung eines Rüstzeitenheimes deutlich macht.
Am 25.01.1979 schreibt Sup. Stolte über Umbaupläne des Ruhlsdorfer Pfarrhauses. Die 1. Etage soll zur Wohnung und das Untergeschoss zum Rüstzeitenheim umgebaut werden.
Im Spätsommer 1979 zieht der Ruheständler Pf. Klopp aus dem Pfarrhaus aus nach Prenden.

Am 18.01.1980 schreibt der Kreisjugendpfarrer H.R. Harney an W. Schröer einen Brief zu Überlegungen zur Materialbesorgung und Umbauarbeiten des Pfarrhauses Ruhlsdorf.
1980 und 1981 werden vielfältige Arbeitseinsätze unter Mithilfe von jungen Leuten aus der Jugendarbeit des KK. Bad Freienwalde durchgeführt. Im August 1981 zieht Familie Schröer in die neue Wohnung ein.
Dann der Ausbau des Rüstzeitenheimes mit wenigen Firmen und vielen Ehrenamtlichen.

Der KK. Bernau (Sup. Stolte) stellt einen Antrag an das Ev. Konsistorium Berlin-Brandenburg auf finanzielle Beihilfe zur Fertigstellung des Rüstzeitenheimes und zur Möbelierung.
Beginn der Belegung ist der Sommer 1982. Am Anfang sind es ca. 15 Betten.
Im Jannuar-Februar wird im Keller eine Erweiterung des Rüstzeitenheimes vorgenommen.
Anfang der 90er Jahre wird der Keller weiter ausgebaut: Zusätzlicher Schlafraum, großer Gruppenraum, Dusche, Toilette und Teeküche.

1997 zieht Familie Schröer aus dem Pfarrhaus aus. 1998 zieht der neue Rüstzeitenheimleiter Michael Günther ins Pfarrhaus ein. 2005 zieht Familie Günther aus, betreibt aber weiter von Wandlitz aus die Leitung.
Der Kirchenkreis hat das Leitungsgremium (Kuratorium) aufgelöst.
2007 zum August wird vom Kirchenkreis der Vertrag mit der Kirchengemeinde zur Betreibung des Rüstzeitenheimes gekündigt. Gleichzeitig kündigt er dem Rüstzeitenheimleiter M. Günther.
Ab September 2007 übernimmt der GKR Ruhlsdorf die Leitung und Betreibung der Belegung des Rüstzeitenheimes.
Seit dem geht es wieder aufwärs.

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